Archiv für Oktober 2009

Veranstaltungreihe: „Eingreifendes Denken: Kritische Psychologie und politische Praxis“

Die Bedingungen für wissenschaftliche Analysen und die Kritik gesellschaftlicher Veränderungen aus der Perspektive emanzipatorischer Bewegungen werden zunehmend reduziert. Der Bedarf an fundierten Analysen und Reflexion ist nach wie vor unerlässlich für eine politische Praxis, die gesamtgesellschaftliche Veränderung erkämpfen will.

Das Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es aktuelle Diskussionen und Fragestellungen zu den Themen kritische Bildung, Gewerkschaften, Geschlechterverhältnissen und Antirassismus aufzugreifen, um die Aktualität und Bedeutung kritisch-psychologischer Analysen für emanzipatorische Perspektiven zu diskutieren. Hierzu zählt nicht zuletzt die Frage, wie sich Herrschaftsverhältnisse als Handlungsbehinderungen in den Lebensbedingungen der Einzelnen konkretisieren und wo Möglichkeiten zu deren Überwindung liegen könnten. Wo es um menschliches Handeln in unmenschlichen Verhältnissen geht, liegt die Sprengkraft kritischer Wissenschaft in der Verbindung mit den Zielen politischer Akteure.

16.11.2009 || Wer braucht hier welche Bildung?
Politische und kritisch-psychologische Perspektiven zum neoliberalen Bildungsdiskurs
Ines Langemeyer u.a.

14.12.2009 || It’s time to organize!
Herausforderungen und Konzepte gewerkschaftlicher Handlungsfähigkeit
Mit Alex Demirovic und Catharina Schmalstieg

18.01.2010 || Geschlechterverhältnisse -Produktionsverhältnisse?
Das Verhältnis der Kritischen Psychologie zum Feminismus
Mit Iris Nowak u.a.

08.02.2010 || Der rassistische Backlash in der Psychologie
Was die Kritische Psychologie gegen Biologisierungen zu bieten hat
Mit Vanessa Lux und Tino Plümecke

Jeweils 19:30 Uhr im „Max und Moritz
Oranienstraße 162, Berlin-Kreuzberg, U-Bhf. Moritzplatz

Eine Veranstaltungsreihe der Assoziation Kritische Psychologie. Weitere Informationen: hier